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Das Klima der
Bretagne ist überwiegend durch den Golfstrom bestimmt. Die Winter sind
dementsprechend mild. Meist regnet es ausgiebig, also wochenlang. Das ist
eine Spezialität der Bretagne, die man akzeptieren muss, am besten indem
man um die Weihnachtszeit nach Deutschland zurückfährt, um sich dort am
Matsch und Dreck in den Großstädten zu erfreuen.
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Es gibt
auch Schnee in der Bretagne. Meist für nur für einige Stunden, aber
manchmal auch für mehrere Tage. Nicht ganz unproblematisch sind plötzliche
Kälteeinbrüche auf Temperaturen unter 0 Grad, auf die man vorbereitet sein sollte. Nicht alle Palmen
vertragen Frost und den für deutsche Verhältnisse oft "windigen
Installationen" schadet es auch nicht, wenn sie frostsicher gemacht
werden.
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Was wird die Klimaveränderung für die Bretagne
bringen ?
Der Treibhauseffekt bewirkt neben
dem Anstieg der Temperatur auch höhere Windgeschwindigkeiten. Dies dürfte
in Zukunft nicht ganz ohne Bedeutung für die Bretagne sein. Die Bauweise
ist den bisher vorherrschenden Windgeschwindigkeiten angepasst. Vor allem
die schiefer gedeckten Dächer sind relativ sturmsicher. Ungünstig, auch aus
anderen Gründen, sind die Platten aus Asbestzement (Fibrociment), mit
denen Stallungen und Scheunen gedeckt sind. Es empfiehlt sich,
Bäume bzw. Äste am Haus oder in der Nähe von Leitungen auf ihre
Sturmsicherheit zu prüfen und ggf. abzusägen. Wer die Winterstürme in der
Bretagne kennt, oder auch die Gewitter im Sommer, wird diese Notwendigkeit
gern bestätigen.
Für die Zukunft hängt über der Bretagne
ein Damoklesschwert besonderer Art: die Bretagne ist durch den Golfstrom
klimatisch begünstigt, beispielsweise wachsen Palmen, Eukalyptus und
Feigen. Es gibt nun Beobachtungen, die auf ein Versiegen dieses
lebenswichtigen Wärmelieferanten hinweisen. Paradoxerweise wäre
dies die Folge der allgemeinen Erwärmung. Das kalte Atlantikwasser, das
diese "Pumpe" in Gang hält wird erwärmt bzw. ändert seine Dichte so, dass
es nicht mehr absinkt, der "Abfluss" des kalten Atlantikwassers in Richtung
Äquator wird dadurch so verlangsamt, dass letztendlich der ganze Kreislauf
zusammenbricht. Die Folge wäre ein Eiszeit für ganz Europa, wobei
allerdings die vom Golfstrom begünstigten Gebiete besonders betroffen
wären.
Aber vielleicht sollte man sich bei all dem Gekreische
um die Klimaänderung durch den Menschen nicht vergessen, dass es schon
einige gravierende Klimaänderungen auf unserem Planeten gab, die nicht vom
Menschen verursacht wurden. Außerdem haben sich die Vorhersagen der
Wissenschaftler als extrem unzuverlässig erwiesen. Für den Sommer 2007 war
beispielsweise heißes und trockenes Wetter für die Bretagne vorher gesagt
worden. Tatsächlich war es einer der regenreichsten Sommer der letzten
Jahrzehnte. |
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Lassen Sie sich durch die
Fotos am Anfang der Seite nicht irritieren: die Bretagne ist insgesamt
deutlich wärmer als Deutschland. (Wenn wir mal vom Breisgau und der Insel
Mainau absehen). Sie werden in vielen Gärten Palmen stehen sehen, die 30 und
mehr Jahre alt sind. Feigen- und Eukalyptusbäume wachsen ebenso im
Freien wie Pfirsich- und Olivenbäume. |
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