| Der Heilige Gral und seine Spuren in der Bretagne
Das Geheimnis des Priesters von Tréhorenteuc
Etwa 60 km von
Rennes entfernt, Hauptrichtung Lorient, befindet sich ein kleines
Dorf, das durch die eigenwillige Gestaltung seiner Dorfkirche weltbekannt wurde.
In verschiedenen Publikationen sind vor allem die farbig gestalteten
Kirchenfenster Teil gewagter Spekulationen. Unter dem Namen
"L'église
du Saint Graal" wurde die
Kapelle von Tréhorenteuc zu einer Stätte der Gralsverehrung. Die bereits
1618 auf älteren Fundamenten errichtete Kapelle wurde von Henri Gillard von 1942
bis 1962 nach dessen eigenwilligen Vorstellungen renoviert.
Was wusste Abbé Henri Gillard über den Heiligen Gral?
(Diese Seite enthält mehrere hoch
aufgelöste Bilder, wodurch es zu längeren Ladezeiten kommen kann) |
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Um Ihn
ranken sich die Spekulation:
Henri Gillard, 1901 - 1979
Priester von Tréhorenteuc von 1942
bis 1962.
Er wurde in der Kirche beerdigt.

Grabplatte in der Kirche
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Denkmal für den
geheimnisvollen und beliebten Priester vor der Kirche von Tréhorenteuc |

Der Heilige Gral |

Farbiges Kirchenfenster in der Kapelle
vom
Tréhorenteuc |
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Auch dieses Kirchenfenster nimmt Bezug
auf die Gralslegende: Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl |

Dieses
Bild auf der linke Seite des Altars zeigt den von zwei Engeln gehaltenen
Gral und die Ritter der Tafelrunde |
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Die Rückwand der Kapelle
zeigt einen weißen Hirsch, der von vier roten Löwen begleitet wird.
Die darunter befindliche Quelle wird als "Merlin-" oder "Feenquelle"
bezeichnet. Diese Darstellung könnte sich auf die Artussage beziehen,
in der die Artusritter einen von
vier Löwen begleiteten weißen Hirsch zu einem Einsiedler folgen. Die Tiere
verwandeln sich in der Sage in Jesus und die vier Evangelisten. Die zehn
lichtumhüllten Bäume sind ebenfalls in der Artussage zu finden.
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Eine echte Kuriosität ist dieses Bild,
das bereits 1943 in der Kapelle, pikanterweise direkt rechts neben dem
Altar Platz fand.
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Eine weitere mysteriöse Darstellung, die
nicht unbedingt in einer kleinen Dorfkirche erwartet wird.
Die Bilder und Glasfenster entstanden
zwischen 1943 und 1962. Damals war es noch nicht en vogue sich vor großem
Publikum mit Spekulation zur Gralslegende zu beschäftigen. Die eigenartigen,
zum Teil mutig frivolen, in jedem Fall aber außergewöhnlichen Darstellungen
sind das Resultat der Phantasie, möglicherweise aber auch der Überlegungen
und Kenntnisse des Priesters. |

Auch das zentrale, die Kapelle dominierende
Glasfenster hinter dem Altar zeigt das altbekannte Motiv: den Heiligen Gral.
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