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Fischzucht
in der Bretagne
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Die Bretagne wäre mit ihren
zahlreichen Teichen und Seen prädestiniert für die Fischzucht. Leider wird
diese solide Erzeugung von Eiweiß durch Probleme mit der Wasserqualität
eingeschränkt.
Landwirte und Angler befinden sich, wie
überall, im
Interessenkonflikt mit den Teichwirten. Die kleinste Gruppe hat
dementsprechend das Nachsehen. Vom Kauf einer Fischzucht oder
Ähnlichem ist deshalb abzuraten.
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Bereits die Anlage eines Zierteiches wird
gegenwärtig mit zahlreichen Restriktionen belegt, so dass die Freude am
eigenen Teich schon vor dessen Entstehung deutlich getrübt ist. |

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Da es im Winter kaum zu einer
dicken Eisschicht kommt, können je nach Größe des jeweiligen Gartenteiches
Shibunking oder Koikarpfen problemlos gehalten werden.
Lassen Sie sich nicht von den
Mondpreisen für
Koikarpfen beeindrucken. Der Koi ist nur ein farbiger Karpfen und wenn Sie
als Privatmann mal einen Koi für 500 Euro verkaufen können, dann ist das
nicht nur die Ausnahme, sondern ein wirklich seltener Glücksfall. |
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Die Idylle eines Teiches ist mit reichlich Arbeit verbunden.
Damit die Seerosen im Sommer schön blühen, muss ein geeigneter Untergrund
geschaffen werden. Auf Sand ist mit den hoch gezüchteten, aber meist
besonders schönen Exemplaren nicht viel los. Seerosen lieben Dünger und
lehmige Untergründe.
Verschiedene Wassertiere haben Seerosen zum
Fressen gern. Z.B. die in der Bretagne weit verbreiteten Ragondine. |
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Wer erfolgreich Fische züchten will, wird einige Male in den Matsch müssen.
Optimale Ergebnisse lassen sich nur erzielen, wenn alle 2-3 Jahre das Wasser
vollständig abgelassen wird, um die Fische zu selektieren.
Vorzugsweise wird im Herbst oder im Frühjahr
abgelassen. Das Wasser ist dann kalt genug bzw. die Epidermis der Fische ist
ausreichend widerstandsfähig. Karpfen sind relativ unempfindlich
hinsichtlich der Schmutzkonzentrationen im Wasser. Bei Forellen muss für
einen entsprechenden Zulauf an sauberem Wasser während des Abfischens
gesorgt werden. |
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Störzucht könnte ein Geheimtipp sein.
Der Fisch kann
mittlerweile in Zuchtbecken gehalten und vermehrt werden. Das Problem mit
der Fütterung wurde durch sog. "Futtertische" gelöst. Teilweise kann der
Fisch vegetarisch, d.h. mit Getreideschrot ernährt werden.
Je wärmer das
Wasser, desto schneller wachsen die Störe. In der Gegend von Bordeaux gibt
es sehr viele Zuchten die sich auf Stör spezialisiert haben. Klar, dass beim
Stichwort "selbst gezüchteter Kaviar" die Gourmets hellhörig werden.
Der
Stör kann einige Meter lang werden und ein biblisches Alter erreichen. Auf
keinen Fall sollte man ältere Störe in Becken unter einer Million Liter halten.
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Die jungen Störe nehmen manchmal die Nahrung an der Oberfläche dadurch auf,
dass sie mit dem Bauch nach oben schwimmen.
So werden sie eine leichte Beute
für Fischreiher, von denen es eine ganze Menge in der Bretagne gibt.
Einzige wirkliche Abhilfe gegen Reiher und
Kormorane sind kräftige Netze oder Drahtgitter. Unschöner Nebeneffekt: der
Teich erinnert an den Innenhof von Alcatraz. |
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