Das Leben
in der Bretagne wird durch das Meer bestimmt. Der Einfluss des
Golfstroms auf das Klima und damit auf die Vegetation ist unübersehbar.
Die sehr unterschiedlich gestaltete Küstenlinie prägt das Land. Neben
kilometerlangen Sandstränden finden sich, von Wind und Wasser
bizarr geformte Felsen und schroffe Klippen. Die meisten
Dörfer und Städte der Bretagne sind selten mehr als 50 Kilometer vom
Meer entfernt und dementsprechend reichhaltig und frisch sind die
angebotenen Fischgerichte.
Die üblichen
Strand- und Wassersportarten sind prinzipiell möglich, wenn gleich das
Wasser des Atlantiks auch in den geschützten Buchten selten mehr als 22
Grad aufweist. Im Sommer ist das Meer meist ruhig, so dass die typische
Strandatmosphäre genossen werden kann.
Herbst- und
Winterstürme sorgen in Kombination mit steilen Felsen für ein
eindrucksvolles Naturschauspiel. Die unglaubliche Kraft des Meeres
vermischt das Wasser mit Sand und Luft und peitscht es gegen die Felsen.
Auf diese Weise reinigt sich das Meer selbst. Die Ölunfälle der letzte
Jahre sind an der Küste praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Diese rasche
Selbstreinigung des Meeres überraschte sogar die Meeresbiologen. Aktuell
gibt es keine nennenswerten Beeinträchtigungen.